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Gefahren am Strand auf Mallorca

Unterwasserströmungen

Auf Mallorca gibt es gefährliche Unterströmungen, die selbst für geübte Schwimmer lebensgefährlich. Jedes Jahr kommt es zu einigen Badeunfällen, bei denen Urlauber oder Einheimische ums Leben gekommen. Es sind nicht an jedem Strand Rettungsschwimmer und Sie sollten vor dem Baden die Flaggen am Strand beachten.

Rot = Lebensgefahr ( Bade und Schwimmverbot )
Gelb = Vorsicht
Grün = Keine Gefahr


Petermännchen

Trachinus draco Die Petermännchen (Trachinidae) gehören zur Familie Barschartigen (Perciformes), die überwiegend im östlichen Atlantik, im Mittelmeer und im Schwarzen Meer verbreitet sind. Die Fische kommen auch auf Mallorca vor. Sie sind 15 bis 53 cm lang und sie graben sich tagsüber im Uferbereich in den Sand ein. Badende können die Tiere aufgrund der Tarnung kaum sehen. Tritt man auf ein Petermännchen, spürt man einen stechenden Schmerz. Es wird geraten die Wunde zu desinfizieren und gegebenfalls Stachelreste zu entfernen. Blutet die Wunde stark und schwillt die Verletzung innerhalb von 30 Minuten stark anan und rötet sich sollte ein Arzt aufgesucht werden. Bei einer heftigen allergischen Reaktion droht der Herzstillstand.

Auch auf den Märkten finden man das Petermännchen. Auf Katalanisch heißen sie Peix Aranya. Das Fleisch ist weiß und fest und auf Mallorca wird daraus typischerweise eine Fischsuppe zubereitet.



Quallen/Feuerquallen

Pelagia noctiluca Auch im Meer rund um Mallorca gibt es Quallen, je nach Jahreszeit, Wassertempratur und Strömung können diese auch an die Küsten und Strände von Mallorca gelangen. Die Leucht- oder Feuerqualle (Pelagia Noctiluca) ist eine der häufigsten Quallenarten vor Mallorcas Küste. Sie leuchtet im Dunkeln und hat lange Tentakeln. Die Berührung ist schmerzhaft und kann Narben verursachen. Auch die Brühreng mit der Kompassqualle oder Portugiesische Galeere sind schmerzhaft. In einigen Gemeinden auf Mallorca soll nun ein ein Quallen-Warnsystem für Strandbesucher auf die Beine stellen werden.

Vorbeugung:

  • Informieren sie sich bei den Touristen-Informationen oder der Gemeindeverwaltung ihres Ferienortes über das aktuelle Quallenaufkommen im Meer und am Strand.
  • Auch tote Quallen, die am Strand angespült liegen, können noch Nesseln haben, also auch hier Vorsicht.
  • In den Apoteken werden zur Vorbeugung gegen die Folgen eines Quallenkontaktes spezielle Schutzmittel in Form von Körperlotionen angeboten, die auch zugleich einen Sonnenschutz bieten. Aber VORSICHT diese Mittel garantieren KEINEN SCHUTZ.

Erste Hilfe nach dem Kontakt mit Quallen

  • Ruhe bewahren und langsam zum Strand zurück schwimmen. Wer vor Schreck um sich schlägt, macht unterumständen Bekanntschaft mit noch mehr Tentakeln.
  • Der betroffene Hautbereich sollte mit Meerwasser, Essig oder Zitronensäure abspülen werden. Kein Süßwasser, alkoholische Getränke, oder Parfüm verwenden.
  • Nicht an den betroffenen Stellen Reiben oder Kratzen.
  • Bei Unwohlsein oder alergischen Reaktionen sofort zu Arzt gehen !sicherheitshalber sollte gleich der Notarzt gerufen werden!
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