An der Pazifikküste liegen endlose Strände,
mit teilweise hoher Brandung und das Schwimmen ist gefährlich,
für Wellenreiter aber genau das Richtige. Auf der gesamten
Baja California trifft man auf Amerikaner mit ihren Booten, die
hier zum Hochseeangeln fahren. Die Halbinsel gehört zu der
Sonoro Wüste und man findet hier 2500 verschiedene Pflanzenarten,
wovon 150 Kakteenarten sind. Die beeindruckendsten sind die Cardon-
Kakteen, die über 20 Meter hoch werden können. Jedes
Jahr von Dezember bis März locken die Wale Menschen zum
Whale- Watching an die Pazifikküste. Die bis zu 15 Meter
langen Grauwale ziehen von Norden her in die flachen Lagunen
von Guerrero Negro, Bahia Magdalena, oder San Ignacio um sich
zu paaren und ihre Jungen zu bekommen. In der Zeit findet man überall
Boote die einen zu den Walen bringen. Es ist ein wirklich beeindruckendes
Schauspiel.
Wer mit dem Wagen aus den Staaten anreist geht
meist bei Tijuana über
die Grenze und wird mit einem Kulturschock begrüßt. Hier warten
täglich Tausende hinter dem Grenzzaun auf den illegalen Sprung in
die USA. Auf der Autobahn warnen Verkehrsschilder vor Menschengruppen,
die plötzlich auf der Autobahn auftauchen können. Von hier geht
es auf der Mex 1 immer weiter Richtung Süden. Ca. 30 Kilometer hinter
der Stadt Ensenada sollte man auf die Halbinsel Punta Banda fahren. Hier
gibt es die Bufadora. Die Brandung drückt das Wasser mit hoher Wucht
an die Steinküste, wo es durch kleine Höhlen gepresst wird und
dann bis zu 20 Meter hochschießt.
Ein weiterer sehr schöner Halt ist die Oase San Ignacio im Inneren
der Halbinsel. Sie liegt unvermutet in der Wüstenlandschaft, mit hunderten
von Palmen und einem Flußlauf.
Nun geht es weiter an die
Ostküste,
nach Mulegé, Rosario
und weiter südlich bis nach Loreto.,Hier findet man überall
traumhafte Strände. Wenn man sich aus der Wüste dem Meer nähert,
bietet das Wasser einen tollen Kontrast zum Braun der Landschaft und
man glaubt noch nie so blaues Wasser gesehen zu haben.