Reisebericht Mexiko - Von der Baja California bis nach Cancun
Die Baja California
Hier gibt es einen kleinen Überblick
über die Baja California. Man kann sie mit einem normalen Wagen
bereisen, wer jedoch abseits der Hauptverkehrsstraßen die Baja
entdecken möchte, muß einen Geländewagen haben. Die
Halbinsel eignet sich für einen Campingurlaub. Campingplätze
gibt es genug und auch in der freien Natur findet man tolle Plätze.
Die über 1150 Kilometer lange und bis zu
ca. 160 Kilometer breite Halbinsel Baja California ist in zwei Bundesstaaten
aufgeteilt, die Baja California Norte und Baja California Sur. Die
Baja California hat eine Küstenlinie von 3000 Kilometern. Im
Norden grenzt sie an die USA, im Westen und Süden an den Pazifik
und im Osten liegt der Golf von Kalifornien. Den Reisenden erwartet
eine unwirkliche, faszinierende Wüstenlandschaft, mit Kakteenwäldern,
erloschenen Vulkanen, Oasen, versteckten Canyons, Steinwüsten
und an den Küsten traumhafte einsame Strände. Ein guter
Ort um sich auf Mexiko einzustimmen, hier geht es nicht so hektisch
zu. Die gesamte Halbinsel wird vom schwarzen Band der Mex 1 durchzogen.
An der Pazifikküste liegen endlose Strände,
mit teilweise hoher Brandung und das Schwimmen ist gefährlich, für
Wellenreiter aber genau das Richtige. Auf der gesamten Baja California
trifft man auf Amerikaner mit ihren Booten, die hier zum Hochseeangeln
fahren. Die Halbinsel gehört zu der Sonoro Wüste und man findet
hier 2500 verschiedene Pflanzenarten, wovon 150 Kakteenarten sind. Die
beeindruckendsten sind die Cardon- Kakteen, die über 20 Meter hoch
werden können. Jedes Jahr von Dezember bis März locken die Wale
Menschen zum Whale- Watching an die Pazifikküste. Die bis zu 15 Meter
langen Grauwale ziehen von Norden her in die flachen Lagunen von Guerrero
Negro, Bahia Magdalena, oder San Ignacio um sich zu paaren und ihre Jungen
zu bekommen. In der Zeit findet man überall Boote die einen zu den
Walen bringen. Es ist ein wirklich beeindruckendes Schauspiel.
Wer mit dem Wagen aus den Staaten anreist geht meist bei Tijuana über
die Grenze und wird mit einem Kulturschock begrüßt. Hier warten
täglich Tausende hinter dem Grenzzaun auf den illegalen Sprung in
die USA. Auf der Autobahn warnen Verkehrsschilder vor Menschengruppen,
die plötzlich auf der Autobahn auftauchen können. Von hier geht
es auf der Mex 1 immer weiter Richtung Süden. Ca. 30 Kilometer hinter
der Stadt Ensenada sollte man auf die Halbinsel Punta Banda fahren. Hier
gibt es die Bufadora. Die Brandung drückt das Wasser mit hoher Wucht
an die Steinküste, wo es durch kleine Höhlen gepresst wird und
dann bis zu 20 Meter hochschießt.
Ein weiterer sehr schöner Halt ist die Oase
San Ignacio im Inneren der Halbinsel. Sie liegt unvermutet in der Wüstenlandschaft,
mit hunderten von Palmen und einem Flußlauf.
Nun geht es weiter an die Ostküste, nach Mulegé,
Rosario und weiter südlich bis nach Loreto.,Hier findet man überall
traumhafte Strände. Wenn man sich aus der Wüste dem Meer nähert,
bietet das Wasser einen tollen Kontrast zum Braun der Landschaft und
man glaubt noch nie so blaues Wasser gesehen zu haben.
Fast im Süden liegt der Ort La Paz, die Hauptstadt der Baja California.
Die zollfreie Handelszone gehört zu den wohlhabendsten Städten
Mexikos. Es gibt traumhafte Strände in dieser Gegend. Zu empfehlen
ist eine Bootsfahrt zum Felsbogen Los Arcos, wo der Golf von Kalifornien
und der Pazifik zusammentreffen. Mit dem Flugzeug kann man die Cueva
Pintada besuchen, mit prähistorischen Felsmalerein. Oder man
besucht das Museo de Antropologia in La Paz.
Am südlichen Ende der Halbinsel liegt der Ferienort Cabo San
Lucas. Hier findet man alle Annehmlichkeiten die ein amerikanischer
Tourist braucht. Die Gewässer hier sind äußerst Artenreich
und es ist ein Paradies für Hochseeangler. Die Landschaft ist
auch hier wunderschön und es gibt herrliche Strände.