Mallorca A - Z » Ballermann 6

Ballermann 6 an der Playa de Palma auf Mallorca

Ballermann6 Mallorca

Der Ballermann 6 ist mit den Buslinien 15, 23 oder 25(Platja de Palma Express) von Palma aus zu erreichen.
Dieser Name ist wohl fast jedem ein Begriff. Viele, vor allem junge Leute, scheinen nur deswegen nach Mallorca zu fahren. Ballermann 6 heißt eigentlich Balneario 6 und ist, bzw. war eine ganz normale Strandbar an der Playa de Palma. Aus dieser Strandbar hat sich der Partyladen Nummer 1 an der Playa de Palma entwickelt.

Wer aber Mallorca nur auf den Ballermann 6 reduziert tut der Insel unrecht. Mallorca hat etwa eine Küstenlänge von 550 Kilometern. Der Ballermann selber ist nur eine Strandbar von ca 40 Metern länge. Sagen wir also mal der Ballermann 6 hat ein "Einzugsgebiet" von 400 Metern direkt am Strand. Natürlich gibt es rund um die Playa de Palma und dem Ballermann 6 viele Bars, Diskotheken, Clubs und Restaurants. Hier ist immer viel los.

Zu den bekanntesten Partylocations gehören: der Megapark, der Bierkönig, das Oberbayern, das Bamboleo, die Schinkenstraße sowie die MegArena, der Partykeller direkt unter dem Megapark mit einer Gesamtfläche von 3.500 qm.

Megapark Mallorca

Rund um das "Einzugsgebiet Ballermann 6 "treffen sich spätetens ab Ende Mai die Fussballvereine (gerne wird zum Saisonabschluss am Ballermann gefeiert), sonstige Partygruppen, Junggesellenabschiede etc. Der Megapark und weitere Partylocations wie die Schinkenstraße, der Bierkönig oder das Oberbayern sind nicht weit.

Um die Mittagszeit findet man in den Hecken und am Strand die ersten Opfer(Betrunkene). Um den Namen Ballermann ist ein großer Markt entstanden. Es gibt Ballermannmützen, T-Shirts, Becher, CD's etc. Wem das alles nicht reicht, in Deutschland werden überall große Ballermann Feten gefeiert. Das I-Tüpfelchen in der Ballermannhistorie war wohl der Kinofilm "Ballermann 6".

am Ballermann

am Ballermann


Durch die verabschiedete "Verordnung für zivilisiertes Zusammenleben" die im Sommer 2014 inkraft getreten ist, wird das Feiern am Ballerman und auch sonst im Stadtgebiet von Palma eingedämmt. Während der Sitzung demonstrierten mehrere Dutzend Personen vor dem Rathaus in Palma gegen das neue, 113 Artikel umfassende Regelwerk. Die Umsetzung der Strafen soll aber erst langsam nach einer vorherigen Informationsphase geschehen. An der Playa de Palma werden die Gebühren erst von Juli an erhoben, im Stadtgebiet von Palma de Mallorca wohl erst zum Ende des Sommers 2014.

Hier ein kleine Auszug, was auch Urlauber in Zunkunft zu beachten haben:
Alkoholkonsum
Das „Eimersaufen” an der Playa de Palma wird wohl bald der Vergangenheit angehören. Der Alkoholkonsum größerer Gruppen auf den Straßen und am Strand soll verboten werden. Bei Verstößen werden die alkoholischen Getränke konfisziert und man muß mit einem Bußgeld von 200 bis 400 Euro rechnen.

Badebekleidung
Das flanieren mit freiem Oberkörper oder im Badeanzug in Palma wird mit einem Bußgeld bestraft. Das gilt auch im öffentlichen Nahverkehr, nicht jedoch an den Strandpromenaden und Verkehrswegen die zu den Stränden führen. Verstöße werden mit einem Bußgeld von 50 bis 200 Euro bestraft.

Verhalten am Strand
Achten Sie auf Badeverbote an den Stränden! Wer trotz Badeverbot bei roter Flagge im Meer badet, muß mit einem Bußgeld von 200 bis 400 Euro rechnen. Glasgefäße werden am Strand nicht mehr geduldet.

Sauberkeit
Das urinieren auf der Straße, das Spuken(auch Kaugummis ausspucken) auf der Straße, das wegwerfen von Zigarettenkippen wird in der Regel mit einem Busgeld von 50 Euro belegt. Bei besonders schweren Fällen von Umweltverschmutzung können es auch 200 Euro werden.

Tiere
Hundebesitzer, die den Kot ihrer Vierbeiner nicht beseitigen, kann mit einem Bußgeld von 50 bis 200 Euro belangt werden.

Radfahren
Radfahren auf Gewegen kann 50 bis 200 Euro teuer sein.

Straßenprostitution Hier werden in Zukunft nur noch die Freier, nicht mehr die Prostituierten bestraft. Wer also Dienste von Prostituierten in Anspruch nimmt, kann mit einem Bußgeld von 200 bis 400 Euro rechnen. Straßenkünstler
Straßenmusiker und Künstler dürfen nicht mehr direkt vor Geschäften, Denkmälern und historischen Gebäuden ihre Kunst darbieten, wenn dadruch der Zugang zu diesen verhindert oder erschwert wird. Außerdem müssen die Ruhezeiten eingehalten werden. (22 bis 10 Uhr, in der Altstadt 21 bis 10 Uhr, und 14 bis 17 Uhr).

Webseite durchsuchen:



Werbung